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Heizungsbau

Heizungsthermostat und ZangeWärmepumpe – Pelletheizung – Brennwertheizung

Gerne beraten wir Sie individuell über alle aktuellen Modelle der verschiedenen Hersteller und ihrer Heizungssysteme. Oftmals ist das Erneuern von defekten Heizungsanlagen, die älter als zehn Jahre sind, sinnvoll da die Reparaturkosten bei älteren Anlagen dem einer Neuanlage nahe kommen. Unser Überblick über die verschiedenen Heizungssysteme kann Ihnen bei der Entscheidungsfindung eine erste Hilfe sein.
Hier finden Sie Informationen über Heizungssysteme

Brennwerttechnik

Das Besondere an der Brennwertheizung liegt darin, dass sie den gesamten Brennwert eines Energieträgers ausnutzt und nicht nur dessen Heizwert. Der Effekt wird durch die Kondensation des Wasserdampfs erzielt, der im Abgas enthalten ist. Gemessen am Heizwert lässt sich mit einer Brennwertheizung ein Wirkungsgrad von etwas mehr als 100 Prozent erreichen. Gegenüber einem herkömmlichen Heizkessel lassen sich so bis zu 15 Prozent an Energie einsparen. Im gleichen Verhältnis sinkt auch der Ausstoß an Emissionen. Besonders gut funktioniert eine Brennwertheizung mit Erdgas, weswegen auch überwiegend Gas-Brennwertkessel installiert werden. Diese sind in ihrer Bauart besonders kompakt und können daher auch als Etagenheizung fungieren.

Erdwärmepumpe

Unabhäng von jedem Rohstoff – Erdwärmepumpe

Die Erdwärmepumpe bezieht Wärme aus dem Erdreich. Als Wärmequelle für die Erdwärmepumpe kommt dabei eine Erdwärmesonde zum Einsatz, die bis zu 200 Meter tief in den Boden hineinreichen kann. Zwischen Sonde und Erdwärmepumpe zirkuliert eine frostgeschützte Flüssigkeit, meist ein Wasser-Glycol-Gemisch, deren Temperatur im Betrieb etwas kühler als die des umgebenen Erdreichs ist. Anhand der benötigten Heizleistung werden Länge und Anzahl an Erdwärmesonden ermittelt. Als ungefährer Richtwert gilt, dass eine Länge von 15 Metern etwa einem Kilowatt an Heizleistung entspricht. Es ist auch möglich, die Wohnung mithilfe einer Erdwärmepumpe im Sommer zu klimatisieren.
Mini-Kraftwerk (BHKW)
Als Mini-Kraftwerk werden kleine Blockheizkraftwerke (BHKW) bezeichnet, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten. Mini-Kraftwerke sind dadurch in der Lage, gleichzeitig elektrische und thermische Energie, also Strom und Wärme, herzustellen. Mini-Kraftwerke bauen meist auf einem Gas- oder Dieselmotor auf, der mit Erdgas oder Biogas betrieben wird. Der Motor wiederum treibt einen Generator an, der den Strom erzeugt. Die Wärme wird über einen Abgas-Wärmetauscher und den Kühlmittelkreislauf entnommen. Meist wird die Schadstoffbelastung der Abgase noch durch einen Abgaskatalysator reduziert. Mini-Kraftwerke werden sehr oft mit erneuerbaren Energieträgern wie Biogas oder Pflanzenöl betrieben. Über einen Stirling- oder Holzvergasermotor lässt sich ein Mini-Kraftwerk auch mit festen Brennstoffen wie Holzhackschnitzeln oder Holzpellets betreiben. Das Mini-Kraftwerk arbeitet in der Regel wärmegeführt, wodurch die Leistung dem Wärmebedarf angepasst wird. Für die vermehrte Produktion von Spitzenlaststrom kann aber auch ein stromgeführtes Mini-Kraftwerk zum Einsatz kommen.

Pelletheizung

Bei der Pelletheizung handelt es sich um eine Heizungsanlage, die mit festem Brennstoff in Pelletform betrieben wird. In den meisten Fällen wird die Pelletheizung mit Holzpellets beschickt. Je nach Größe und Einsatzzweck der Pelletheizung verfügt diese über einen integrierten oder einen separaten Pelletspeicher. Letzter fasst mehrere Kubikmeter und wird dann benötigt, wenn die Pelletheizung als Zentralheizung eingesetzt wird. Der Transport zur Pelletheizung erfolgt über ein Gebläse oder eine Förderschnecke. Der Reinigungsaufwand einer Pelletheizung ist vergleichsweise hoch, da die Verbrennung von Holz Rückstände in Form von Asche, Ruß und Staub erzeugt. Für einen störungsfreien Betrieb der Pelletheizung spielt daher die Qualität der eingesetzten Pellets eine wichtige Rolle. Die Heizleistung einer Pelletheizung liegt – je nach Größe – zwischen einigen Kilowatt bei Einzelöfen und 30 Kilowatt bei zentralen Anlagen in Mehrfamilienhäusern.

Gasheizung

Die Gasheizung wird mit einem gasförmigen Brennstoff betrieben, wobei es sich in den meisten Fällen um Erdgas, seltener um Flüssiggas handelt. Eine Gasheizung wird oft in Form von Zentral- oder Etagenheizungen betrieben. Voraussetzung für eine Gasheizung ist ein vorhandener Gasanschluss (gilt nicht bei Flüssiggas). Im Gegensatz zur Ölheizung wird daher weniger Platz benötigt, da kein Tank aufgestellt werden muss. Die Gasheizung kann zudem auch mit Biogas betrieben werden, das heute schon von vielen Gasversorgern dem Erdgas beigemischt wird. Sofern die Möglichkeit vor Ort besteht, können Verbraucher auch komplett auf Biogas umsteigen und so ihre CO2-Emissionen nachhaltig senken. Eine Gasheizung kann auch zur Warmwasserbereitung verwendet werden.

Ölheizung

Eine Ölheizung ist eine Heizungsanlage, die mit Heizöl betrieben wird. Üblicherweise wird dabei Heizöl EL (extra leicht) verwendet. Meist kommt die Ölheizung als Zentralheizung mit Heizkessel, Ölbrenner und Tank zum Einsatz. Sämtliche Komponenten der Ölheizung werden in den meiste Fällen im Aufstellraum untergebracht und beanspruchen durch die benötigte Tank-Anlage dort verhältnismäßig viel Raumvolumen. Der Öltank kann jedoch auch im Boden untergebracht werden.

Dank Brennwerttechnik setzen moderne Ölheizungen die im Heizöl enthaltene Energie nahezu verlustfrei in Wärme für das Haus um. So können Sie auch mit Heizöl besonders effizient und umweltschonend heizen. Denn im Gegensatz zu älteren Anlagen können Öl-Brennwertgeräte auch von der im Abgas gebundenen Kondensationswärme Gebrauch machen.

Wassergeführte Kaminofenanlagen

Wassergeführte Kaminofenanlagen – kostengünstig und umweltschonend

Ein Kaminofen wertet jeden Raum auf und schafft eine angenehme Atmosphäre. Einfache Kaminöfen beheizen nur einen Raum oder höchstens zwei. Wassergeführte Kaminofenanlagen können das ganze Haus heizen und damit auch CO2 einsparen. Darüber hinaus bestehen Fördermöglichkeiten durch BAFA und KfW. Es gibt sie für Holzpellets oder Scheitholz.

Wassergeführte Kaminofenanlagen unterscheiden sich von normalen Geräten durch ein sogenanntes Wasserregister oder eine Wassertasche, die im Innenraum des Ofens liegt und von außen nicht sichtbar ist. Sobald der Ofen beheizt wird, erhitzt sich das Wasser und wird über den Wasserkreislauf in einen Wärmespeicher geleitet. In einem Haus mit guter Dämmung kann eine wassergeführte Kaminofenanlage als alleinige Heizung dienen oder in Verbindung mit einer Solaranlage auch zur Warmwasserbereitung beitragen.